Die 3. Zukunftswerkstatt

Die 3. Zukunftswerkstatt

 

3. Zukunftswerkstatt: „Wer nichts regelt, wird geregelt.“

Nach diesem Motto veranstaltete der Verein „Wir für Segeberg e.V.“ in Kooperation mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg mbH am 29. November 2017 die 3. Zukunftswerkstatt im Ihlsee Restaurant in Bad Segeberg. Die Resonanz war sehr groß. Mehr als 90 Interessierte folgten der Einladung von Marlis Stagat, der Vorsitzenden des Vereins „Wir für Segeberg e.V.“.

 
 

zuwerk12 17c

Nach einer kurzen Begrüßung durch Marlis Stagat erläuterten die drei Gastgeber und Rechtsanwälte Jörn Wohlgehagen, Dr. Klaus C. Kossen und Friedrich W. Cochanski alles über Vollmachten, Patientenverfügungen und über die Bedeutung des Testaments. Anhand von Beispielen einer Durchschnittsfamilie und einer Unternehmerfamilie zeigten die drei Redner, welche Folgen das Ableben oder eine schwere Krankheit des Unternehmers für die Familie und/oder für das Familienunternehmen haben könnten.
„Volle Macht voraus“ war das Thema von Jörn Wohlgehagen. Der Vortrag startete mit der Begrüßung: „Gut, dass Sie hier sind!“. Mit sechs weiteren Thesen veranschaulichte Jörn Wohlgehagen, was Unternehmen mit einer Vollmacht verbessern können, damit der Betrieb im Ernstfall weiterlaufen kann und nicht lahm gelegt wird.

 

 

zuwerk12 17e

„Mein Ende gehört mir!“. Das war das Thema von Herrn Dr. Klaus C. Kossen. Er referierte über die Notwendigkeit einer Patientenverfügung, über deren Form und Aktualität. Mit dem Thema sollte sich jeder auseinandersetzen. Individuell kann jeder hier seinen persönlichen Wunsch formulieren, so lange man dazu körperlich und geistig in der Lage ist. Der Patient muss selber entscheiden können, was mit ihm passiert. „Es kann jeden treffen!“, so der Rechtsanwalt Dr. Klaus C. Kossen.

 

 

 

 

 

 

zuwerk12 17f

„Sterben für Anfänger“ so lautete der Vortrag von Friedrich W. Cochanski. Er begleitete eine erdachte Familie über die verschiedenen Lebensphasen und erläuterte die Bedeutung der Folgen eines falschen Testaments. Ein Testament sollte der jeweiligen Lebenssituation immer wieder angepasst werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

zuwerk12 17b

Nach den Vorträgen gab es noch einen regen Gedankenaustausch. Die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt waren sich einig, dass sei ein sehr wertvoller und informativer Abend gewesen. Für viele war klar, es bestehe Handlungsbedarf, denn „Wer nichts regelt, wird geregelt.“

 

Die Zukunftswerkstatt geht nächstes Jahr im Frühjahr mit einem spannenden Thema in eine neue Runde.

 


Bad Segeberg im November

von Birgit Hesebeck und Carina Hagemann

 

 

 


 

Aktive Partner von Wir für Segeberg

bs wappen 200pwks-logosegeberginfo logo